Präventive geophysikalische Untersuchung in einem archäologisch sensiblen Bereich
Präventive geophysikalische Untersuchungen

Wir identifizieren das Unsichtbare, als Unterstützung für Archäologen und die Baustelle.

Wir erstellen keine archäologischen Verträglichkeitsprüfungen (VIA) — diese erfolgen durch beim Kulturministerium akkreditierte Archäologen. Wir bieten Bauherren und deren archäologischen Teams nicht-invasive geophysikalische Untersuchungen (GPR, Magnetometrie, Elektrische Resistivität), um den Untergrund vor Baubeginn zu lesen, Unsicherheiten zu reduzieren und die von den Denkmalbehörden geforderte technische Dokumentation faktisch zu untermauern.

Unsere Rolle

Geophysik im Dienst der präventiven Archäologie

Die archäologische Verträglichkeitsprüfung (VIA) ist ein technisches Dokument, das von beim Kulturministerium akkreditierten Archäologen erstellt werden muss. Wir erstellen sie nicht — unsere Spezialisierung ist die auf den Untergrund angewandte Geophysik.

Wir kommen in der Vorphase ins Spiel, mit einer ersten geophysikalischen Lesung des Gebiets für den Bauherrn zur Bewertung des archäologischen Risikos, oder direkt nach der VIA, wenn der Archäologe oder die Denkmalbehörde instrumentelle Untersuchungen in Anomalie- oder Aufmerksamkeitszonen verlangt.

In beiden Fällen setzen wir nicht-invasive Techniken ein — GPR, Magnetometrie, Elektrische Resistivität — mit professioneller Ausstattung und georeferenzierter kartografischer Auslieferung, in voller Abstimmung mit dem beauftragten archäologischen Team.

Arbeitsablauf

Wie wir Archäologen und Bauherren unterstützen

01

Eingrenzung des Gebiets

Analyse von Kontext, bekannten Restriktionen und bereits vorhandenen Dokumenten des Archäologen oder der Denkmalbehörde.

02

Planung der Untersuchung

Wahl der geeignetsten geophysikalischen Methoden (GPR, Magnetometrie, Elektrische Resistivität) je nach Zielsetzung, Untersuchungstiefe und Logistik.

03

Datenerfassung im Feld

Großflächige Untersuchung mit professioneller Instrumentierung und Georeferenzierung GNSS RTK, in Koordination mit dem archäologischen Team.

04

Verarbeitung und Bericht

Anomalienkarten, Identifizierung potenzieller im Untergrund verborgener Befunde und technischer Bericht, direkt nutzbar vom Archäologen für die eigene Ausarbeitung.

Drohne mit Magnetometer über einem zu untersuchenden Gebiet
Bezugsdokumentation

Was uns für die Planung der Untersuchung nützlich ist

Um den Umfang der Arbeiten korrekt einzuschätzen, ist es hilfreich, die Basisdokumentation frühzeitig zu sammeln. Wir sprechen direkt mit dem beauftragten Archäologen oder dem Bauherrn, um die Untersuchung möglichst zielgerichtet zu gestalten.

  • Auszug aus dem Katasterplan und Projektplan
  • Technische regionale Karte (CTR) mit Eingrenzung des Eingriffs
  • Etwaige bereits vorhandene Dokumente des beauftragten Archäologen
  • Karten der archäologischen Beschränkungen und Restriktionen (PPR, PTPR)
  • Auszug aus dem Vorprojekt und vorgesehene Aushubprofile
  • Etwaige Hinweise oder Anforderungen der zuständigen Denkmalbehörde
Reale Fälle

Projektbeispiele

Drei repräsentative Fälle in den Bereichen Infrastruktur, Energie und Bauwesen, bei denen die präventive Geophysik dem archäologischen Team und dem Bauherrn nützliche Daten zur Reduzierung von Risiken, Zeit und Kosten geliefert hat.

Infrastrukturen

Ertüchtigung eines außerstädtischen Straßenabschnitts in hügeligem Gelände

Fläche
12 km Trasse · ca. 80.000 m²
Untersuchungsmethode
Multikanal-GPR + Magnetometrie

Drei Bereiche mit archäologischen Anomalien dem archäologischen Team übergeben: Probegrabungen nur in den markierten Zonen, geschätzte Einsparung von 40% bei den Verifizierungskosten.

Energie

Photovoltaikanlage in landwirtschaftlich genutzter Ebene

Fläche
ca. 22 Hektar
Untersuchungsmethode
Großflächige Magnetometrie + gezieltes GPR

Vom beauftragten Archäologen und der Denkmalbehörde genutzte georeferenzierte Kartierung zur Validierung der Anlagenkonfiguration, mit Vermeidung sensibler Bereiche.

Privater Hochbau

Bebauung eines Wohngrundstücks in kleinem historischem Ortskern

Fläche
ca. 4.500 m²
Untersuchungsmethode
Hochauflösendes 3D-GPR

Identifizierung vergrabener Mauerstrukturen: die Anlage wurde neu geplant, um sie in situ zu erhalten, mit null nachfolgenden Bauunterbrechungen.

Häufige Fragen

Präventive Untersuchungen: Wissenswertes

Benötigen Sie eine präventive geophysikalische Untersuchung?

Senden Sie uns die wichtigsten Projektdaten: Wir antworten mit einem maßgeschneiderten technischen und wirtschaftlichen Vorschlag, auch in Abstimmung mit dem archäologischen Team, falls bereits beauftragt.

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